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Die Qual der Wahl
Gibt es eigentlich Anwender die mit Ihrem CMS und dessen Implementierung vollständig zufrieden sind?
Wenn nicht, dann stellt sich die Frage, ob man sich für das falsche CMS entscheiden hat.
J. Boye- eine dänische Beraterfirma, die mit sehr vielen CMS Anwendern in den verschiedensten Bereichen zusammenarbeitet,
hat einen Leitfaden (sehr gut angelegte 135 Euro) verfasst in dem dargelegt wird was bei der CMS Auswahl zu beachten ist.
Dabei ist es gleichgültig, ob man eine Open Source, oder eine Millioneneuro Lösung im Auge hat, das Vorgehen für die Entscheidungsfindung muss immer gleich sein.
Aus der Erfahrung heraus wird ein CMS ca. drei bis fünf Jahre benutzt, wenn man sich nun- wie vorgeschlagen- fünf bis elf Monate Zeit für die Entscheidungsfindung nimmt, muss man im Prinzip schon nach dem Übergang in den Regelbetrieb anfangen neu zu suchen.
Was uns natürlich ausgesprochen gut gefällt ist, dass auf die Auswahl des Implementierungspartners mindestens genausoviel Wert wie auf die Auswahl der Software gelegt wird.
Also, viel Erfolg bei der Auswahl des neuen CMS!

 

Soziale Netzwerke

Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein! eXa wird - in absehbarer Zeit - nicht auch noch versuchen, Twitter, Facebook und Co. zu besetzen.

Nicht, weil wir es nicht gut finden, dass Kontakte über das Internet gepflegt werden können - im Gegenteil, sondern weil wir denken, dass es noch Orte geben sollte, wo Privates und Kommerzielles getrennt sind.

Natürlich ist uns klar, dass das auf Dauer nicht möglich sein wird. Früher oder später (wahrscheinlich wohl eher viel früher) wird auch hier der Kommerz gewinnen, wie er ja eigentlich immer gewinnt. Aber wir wollen nicht versuchen, Katalysator zu sein.

Also ist unsere Antwort auf die zur Zeit häufig gestellte Frage, wie man mit Facebook, Twitter und Co. Geld verdienen könnte: "Interessiert uns nicht!".

Aber lernen ist immer erlaubt!

Und so zeigt uns doch diese "neue Revolution im Internet", dass der User nicht blanker Konsument, sondern auch Produzent sein will. Dass er was zu sagen hat und das auch sagen will, dass er mitgestalten will. Und die Gelegenheit sollten wir ihm geben, auch im kommerziellen Bereich.

"User generated content" ist so ein buzz word, das es schon ewig gibt, über das immer wieder gesprochen wird und dann als heiße Kartoffel doch wieder fallen gelassen wird. Aber Facebook, Twitter und Co. zeigen minütlich ganz deutlich, dass der User was zu sagen hat, dass es User interessiert, was andere User zu sagen haben und dass die - viel befürchteten - Rechtsbrüche ausbleiben bzw. die Selbstdisziplinierung funktioniert.

Schön wäre mal ein CMS Projekt, wo das CMS auch den Usern zur Verfügung gestellt wird. Technisch ist dies z.B. mit dem Fatwire ContentServer keine große Herausforderung. Es müsste bloß jemand mal den Mut haben!

Paid Content

Es ist immer noch nicht gefunden: Das Konzept, welches Internetbenutzer dazu bringt, für journalistische Inhalte zu bezahlen. Gesucht wird wieder mit vermehrter Anstrengung, der Widerstand ist heftig. Dabei wird für eine ganze Reihe anderer Inhalte, darunter auch zweifellos minderqualitative, bereitwillig gezahlt.

Die Ursachen, dass man nicht bereit ist für eine Internetzeitung zu zahlen, sind sehr vielfältig und zu analysieren. Sicherlich liegt es nicht am Nichtvorhandensein der Technologie. Ein Problem ist sicherlich auch, dass es sehr schwierig ist, Informationen zu bewerben, ohne diese dabei Preis zu geben. Filme, Bilder, Audios lassen sich ganz einfach "anteasern" und damit die Lust auf mehr entfachen. Doch wenn man weiß, dass der Text die Information enthält, die man sucht, dann hat man die Information schon und braucht den Text nicht mehr.
Hinzu kommt, dass die Information an sich nicht kopiergeschützt werden kann. Selbst ein Geheimhaltungsabkommen mit jedem Benutzer wird nur sehr schwer zu überwachen sein.
Weithin muss der Interessent ja irgendwie an die Inhalte kommen, für die er gerne bezahlen möchte. Google, Bing & Co. werden ihm spätestens dann ja nicht mehr helfen können.

Aber eine intuitive, zielgerichtetete Benutzerführung, die es dem Benutzer erlaubt, schnell zu finden, was ihn interessiert, hilft in jedem Fall. Deshalb legen wir unseren Fokus auf die Weiterentwicklung unserer ontologiebasierten Suche und fangen nicht auch noch an, ein Bezahlsystem für Micropayment zu entwickeln.

Die Qual der Wahl
Gibt es eigentlich Anwender die mit Ihrem CMS und dessen Implementierung vollständig zufrieden sind? Wenn nicht, dann stellt sich die Frage, ob man sich für das falsche CMS entscheiden hat. J....
Soziale Netzwerke
Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein! eXa wird - in absehbarer Zeit - nicht auch noch versuchen, Twitter, Facebook und Co. zu besetzen. Nicht, weil wir es nicht gut finden, dass Kontakte...
Paid Content
Es ist immer noch nicht gefunden: Das Konzept, welches Internetbenutzer dazu bringt, für journalistische Inhalte zu bezahlen. Gesucht wird wieder mit vermehrter Anstrengung, der Widerstand ist...
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