Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein! eXa wird - in absehbarer Zeit - nicht auch noch versuchen, Twitter, Facebook und Co. zu besetzen.
Nicht, weil wir es nicht gut finden, dass Kontakte über das Internet gepflegt werden können - im Gegenteil, sondern weil wir denken, dass es noch Orte geben sollte, wo Privates und Kommerzielles getrennt sind.
Natürlich ist uns klar, dass das auf Dauer nicht möglich sein wird. Früher oder später (wahrscheinlich wohl eher viel früher) wird auch hier der Kommerz gewinnen, wie er ja eigentlich immer gewinnt. Aber wir wollen nicht versuchen, Katalysator zu sein.
Also ist unsere Antwort auf die zur Zeit häufig gestellte Frage, wie man mit Facebook, Twitter und Co. Geld verdienen könnte: "Interessiert uns nicht!".
Aber lernen ist immer erlaubt!
Und so zeigt uns doch diese "neue Revolution im Internet", dass der User nicht blanker Konsument, sondern auch Produzent sein will. Dass er was zu sagen hat und das auch sagen will, dass er mitgestalten will. Und die Gelegenheit sollten wir ihm geben, auch im kommerziellen Bereich.
"User generated content" ist so ein buzz word, das es schon ewig gibt, über das immer wieder gesprochen wird und dann als heiße Kartoffel doch wieder fallen gelassen wird. Aber Facebook, Twitter und Co. zeigen minütlich ganz deutlich, dass der User was zu sagen hat, dass es User interessiert, was andere User zu sagen haben und dass die - viel befürchteten - Rechtsbrüche ausbleiben bzw. die Selbstdisziplinierung funktioniert.
Schön wäre mal ein CMS Projekt, wo das CMS auch den Usern zur Verfügung gestellt wird. Technisch ist dies z.B. mit dem Fatwire ContentServer keine große Herausforderung. Es müsste bloß jemand mal den Mut haben!